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Playseat Challenge im Überblick
Der Playseat Challenge ist der klappbare Rennsitz von Playseat und das Einstiegsmodell der Reihe. Du baust ihn in wenigen Sekunden auf und klappst ihn nach dem Rennen zusammen, um ihn in eine Ecke oder einen Schrank zu stellen. Hier findest du seine Eigenschaften, Vor- und Nachteile und die neueren Varianten. Grundlage sind die Herstellerangaben und der Eindruck aus Kundenrezensionen bei Amazon.
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Eckdaten
| Bauart | Klappbarer Rennsitz mit Rahmen aus schwarz lackierten Stahlrohren und Stoffbezug |
|---|---|
| Gewicht | Rund 9 kg (Herstellerangabe zur Actifit-Ausführung bei Amazon: 8,5 kg) |
| Körpergröße | 120 bis 220 cm laut Herstellerangabe |
| Belastbarkeit | Die Angaben bei Amazon gehen auseinander: 90 kg beim klassischen Angebot, 120 kg bei der Actifit-Ausführung. Prüfe den Wert auf der Produktseite oder in der Anleitung. |
| Verstellung | Sitz mit einstellbarer Lendenstütze, Abstand zu Lenkrad und Pedalen einstellbar |
| Schalthebelhalter | Nicht dabei |
| Lenkrad und Pedale | Nicht dabei, separat kaufen. Laut Hersteller passen gängige Modelle, etwa von Logitech, Thrustmaster und Fanatec. |
| Plattform | Der Sitz selbst ist unabhängig von Konsole oder PC. Entscheidend ist, dass dein Lenkrad zu deiner Plattform passt. |
Eigenschaften
Aufbau und Platzbedarf
Das Hauptargument für den Challenge ist das Klappsystem. Der Sitz lässt sich in Sekunden auf- und abbauen, Lenkrad und Pedale können dabei montiert bleiben. Zusammengeklappt ist er flach und passt hinter eine Tür oder in einen Schrank. Mit rund 9 kg trägst du ihn leicht in ein anderes Zimmer oder nimmst ihn zum Spieleabend bei Freunden mit. Den ersten Zusammenbau beschreiben viele Käufer dank der bebilderten Anleitung als einfach.
Verstellmöglichkeiten
Der Sitz ist ergonomisch geformt und hat eine einstellbare Lendenstütze. Die Sitzneigung stellst du über Gurte mit Klettverschluss ein, den Abstand zu Lenkrad und Pedalen über den Rahmen. Die Höhe des Lenkrads lässt sich kaum verändern. Die Lenkradposition wird in den Kundenrezensionen deshalb unterschiedlich bewertet: Vielen passt sie auf Anhieb, anderen ist sie nicht fein genug einstellbar.
Standfestigkeit
Für einen klappbaren Sitz steht der Challenge sicher. Das liegt an der Konstruktion mit einem Ausleger nach vorn und dem tiefen Schwerpunkt: Du sitzt in der Mitte, nah am Boden. An die Steifigkeit eines Rennsitzes mit durchgehendem Stahlrahmen wie dem Playseat Evolution kommt er trotzdem nicht heran. In den Rezensionen loben die meisten Käufer die Stabilität mit gängigen Lenkrädern. Einige berichten, dass der Bügel mit der Lenkradhalterung bei kräftigem Lenken mitschwingt.
Sitzkomfort
Die Sitzposition erinnert an einen Rennwagen: tief und leicht zurückgelehnt. Viele Käufer sitzen darin auch mehrere Stunden bequem. Der Sitz ist kaum gepolstert, der Bezug ist straff gespannt. Einige Rezensionen erwähnen, dass die Metallteile der Gurtbefestigung nach längerer Zeit drücken und dass der Rahmen für große oder kräftige Personen eng wird.
Optik und Material
Optisch ist der Challenge eine Mischung aus Rennsitz und Regiestuhl. Der Bezug ist schwarz, die Stahlrohre sind schwarz lackiert. Die Rohre sind kräftig dimensioniert, die Klettverschlüsse halten fest. Die Verarbeitung wird in den Rezensionen überwiegend gelobt. Auf empfindlichen Böden kann der Rahmen Kratzer hinterlassen, eine Unterlage schützt den Boden.
Ausstattung
Der Challenge ist bewusst schlicht. Eine Halterung für einen Schalthebel oder einen Becherhalter hat er nicht, das würde dem schnellen Zusammenklappen im Weg stehen. Wenn du mit separatem Schalthebel fahren willst, schau dir den Challenge X weiter unten an oder einen Rennsitz mit Stahlrahmen wie den Playseat Evolution.
Preis
Der Challenge ist das Einstiegsmodell von Playseat. Die Preise ändern sich laufend. Den aktuellen Preis findest du auf der Produktseite bei Amazon.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- In Sekunden auf- und zusammengeklappt, zusammengeklappt platzsparend
- Lenkrad und Pedale können beim Zusammenklappen montiert bleiben
- Mit rund 9 kg leicht zu tragen und mitzunehmen
- Ergonomischer Sitz mit einstellbarer Lendenstütze
- Passt laut Hersteller zu gängigen Lenkrädern und Pedalen
- Einfacher Aufbau mit bebilderter Anleitung
Nachteile
- Keine Halterung für einen Schalthebel
- Lenkradhöhe kaum verstellbar, Sitzneigung nur über Klettgurte
- Lenkradhalterung kann bei kräftigem Lenken mitschwingen
- Nicht so steif wie ein fester Rennsitz, für kräftige Direct-Drive-Lenkräder raten Käufer zu einem festen Cockpit
- Für große oder kräftige Personen eher eng
- Kaum gepolstert, der Rahmen kann empfindliche Böden zerkratzen
Für wen eignet sich der Challenge?
Der Playseat Challenge passt zu dir, wenn
- du mit Rennspielen einsteigst oder gelegentlich fährst,
- du keinen festen Platz für einen Rennsitz hast und ihn nach dem Spielen wegräumen willst,
- du den Sitz zu Freunden mitnehmen willst,
- du ein gängiges Lenkrad mit Pedalen nutzt, etwa von Logitech oder Thrustmaster.
Weniger geeignet ist er, wenn
- du ein kräftiges Direct-Drive-Lenkrad, einen Schalthebel oder eine Handbremse anbauen willst,
- du sehr groß oder kräftig bist (prüfe vorher die Angaben zu Körpergröße und Belastbarkeit),
- der Sitz ohnehin dauerhaft stehen bleiben kann. Dann bietet ein fester Rennsitz mehr Stabilität.
Neuere Challenge-Varianten
Neben dem klassischen Challenge bietet Playseat inzwischen weitere klappbare Varianten an. Die Angaben stammen von den Produktseiten bei Amazon. Ob ein Modell gerade lieferbar ist, siehst du dort.
- Playseat Challenge Actifit: gleiche Klapp-Bauweise, Bezug aus atmungsaktivem ActiFit-Material, das bei langen Rennen weniger warm werden soll. Challenge Actifit bei Amazon*
- Playseat Challenge X – Logitech G Edition: ebenfalls klappbar, mit ActiFit-Bezug, sechs Sitzpositionen, offenem Einstieg und einer Halterung für den Logitech-Schalthebel. Laut Hersteller wiegt er 13 kg. Challenge X bei Amazon*
- Playseat Challenge DD – F1 Edition: klappbar, mit einer Sitzposition nach dem Vorbild der Formel 1, einstellbarer Lenden- und Beinstütze und ActiFit-Bezug. Challenge DD – F1 Edition bei Amazon*
Fazit: Lohnt sich der Playseat Challenge?
Der Challenge ist eine platzsparende Lösung für alle, die Rennspiele mit Lenkrad und Pedalen fahren, aber keinen festen Platz für einen Rennsitz haben. Nach dem Spielen klappst du ihn zusammen und stellst ihn weg, bei Bedarf nimmst du ihn mit. Für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer bietet er alles, was ein Rennsitz braucht. Wer viele Stunden mit kräftigem Lenkrad und Schalthebel fährt, ist mit einem festen Rennsitz oder dem Challenge X besser bedient.
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Weitere Vorstellungen
- Playseat Evolution: Rennsitz mit Stahlrahmen und mehr Verstellmöglichkeiten
- Playseat F1 Red Bull: das frühere Formel-1-Modell und seine Nachfolger
- Playseat kaufen: Worauf du achten solltest
- Playseat selber bauen: Anleitung mit Materialliste